lukasch

#ohne #worte

In Human on 28. Oktober 2009 at 00:40

#gesichtet

Verbal #gesichtet im Zug

In Human on 24. Oktober 2009 at 13:51

Es ist der 23. Oktober 2009 und ich bin in München Hbf gestartet. Wie gewöhnliche, ist der Zug an einem Freitag Abend voll wie ein Russe (war das politisch korrekt? – nein? Ok – Sorry.). Mein Wagon ist auf den letzten Platz besetzt. Ein Mensch hat es sich auf dem Boden gemütlich gemacht.

Was tut sich in so einem Zug – kurz vor dem Wochenende?

Hier das DB Zuglockbuch  Zuglokbuch:
Entertainment
Von den 7 Reisenden, die in meiner unmittelbaren Nähe sitzen (habe mich am Vierertisch breit gemacht) hängen vier mit einem Laptop vor der Rübe. Zwei davon scheinen zu arbeiten – die anderen zwei sitzen eher relaxed mit Kopfhöreren vor dem Schleppomaten was darauf schließen lässt, dass sie sich eine Serie, einen Porno (ok – eher unwahrscheinlich) oder sonst einen Blockbuster reinziehen.

 

 

Leseratten

Die Buchfraktion ist hier auch groß vertreten.
Ein Reisende liest ein Buch von einem Sebastian Frey – never heard. Amazon muss den Teil übernehmen für den vermutlich meine Deutschlehrer früher verantwortlich wären. Ein Anderer liest ein Buch mit dem Titel „Die Vereinigung der jidischen Polizisten“ – auch hier muss ich passen. Die anderen Buchcover kann ich nicht erkennen, aber alle scheinen gespannt die Seiten zu verschlingen.

 

Fütterung
Seltsamerweise beglückt uns kein lustiger, Flip-Flop-tragender Backpacker mit einem stinkenden McDonalds Super Size Meal. Wahrscheinlich ist Ende Oktober einfach keine angenehme Backpacker-Saison in Deutschland mehr. Wen wunderts – wir haben fucking 8 Grad!
Das einzig Genussmittel das sich hier rumtreibt ist ein Starbucks ‚grande‘ – Inhalt unbekannt. Der Pappbecherhalter ist aber ein englischsprachiger Apfelnutzer, der sich einen Film reinsaugt (wir erinnern uns! Vier Schleppomatennutzer in der unmittelbaren Nähe … bla, bla).

Der Mensch – mir gegenüber – ist eher vom Typ ‚Basic‘. Er brüllt nicht in sein Handy, quasselt nicht wild andere Passanten an und hat einfach nur seine Süddeutsche Zeitung durchgelesen. Jetzt kam das Sandmännchen und er schläft. Sympathisch.

Hm? Und was mache ich nun?
Ich denke, ich hole erst einmal mein iPhone raus und zieh mir ne Runde Pac-man rein. Back to basic halt.

Nächster halt ist …

Mit einer Telefon-Duschkabine durchs Sommerloch

In Human, Urban on 23. August 2009 at 19:17

Das um sich greifende Sommerloch schafft ganz neue „saisonale“ Aufhänger für einen Blogeintrag. Ich wollte es ja gar nicht mehr glauben … aber der Sommer hat es doch noch geschafft länger als ein oder zweite Tage durchzuhalten ohne gleich ins Schwitzen zu geraten. Vielmehr hieß es – schwitzen im Büro, aber auch das lässt sich wunderbar aushalten.

Da entpuppt sich bei einem auswärtigen Termin ein Google-Homeserver (gibt es sowas bereits?) schnell als eine Google Minibar.

google minibar

Nein – nicht zuletzt, weil auf einen hotten Arbeitstag ein frisches, eiskaltes Augustiner mit Freunden in der freien Wildbahn folgt.

Die freie Wildbahn ihrerseits hat es auch nicht grade einfach mit ihrer integrated Klimaanlage klar zukommen.

Wie das Beispiels der Stundman*-Amsel zeigt. Wobei meine Kollegen und ich uns nicht ganz sicher waren, ob der Vogel nun einen Hitzeschlag hatte oder uns einfach nur einen seiner neuen Moves zeigen wollte …

Stundman-Amsel

* Diese Stundman-Amsel hängt häufig auf dem Hof ab und movet die wildesten Stunds und Sprünge. Hüpft von Mauern runter, rupft Gras aus und jagt damit quer durch die Prärie und scheint also solches generell einen Schaden zu haben. Crazy Bird halt.

Und wenn alles nichts hiflt, dann geht es halt unter die Telefon-Duschkabine.

Telefon-Duschkabine

Was es gilt es dazu sagen?

Sommer! Du Sackgesicht, viel zu lange bist du irgendwo anders abgehangen nur nicht hier!

Damit ist nun Schluß!